Armut und soziale Ausgrenzung
D Indikatoren zur Erwerbsbeteiligung
Die Integration der erwerbsfähigen Bevölkerung in den Arbeitsmarkt erfüllt nicht nur wichtige gesellschaftliche Aufgaben, sondern ist auch für die Verwirklichungs- und Teilhabechancen des Einzelnen entscheidend. Bei angemessener Bezahlung trägt eine Erwerbsarbeit zur eigenständigen Sicherung des Lebensunterhalts bei und fördert die soziale Anerkennung und Integration.
Das Themenfeld Erwerbsbeteiligung umfasst eine Auswahl an Arbeitsmarktindikatoren.
Die Definition der Indikatoren orientiert sich am Labour-Force-Konzept der International Labour Organization (ILO). Demnach werden zu den Erwerbspersonen bzw. zur „Labour Force“ alle Erwerbstätigen und Erwerbslosen ab 15 Jahren gezählt.
Die Indikatoren zur Erwerbsbeteiligung wurden auf Basis der Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union, die in Deutschland in den Mikrozensus integriert ist, berechnet. Die Indikatorenbildung erfolgt auf Grundlage der definitorischen Abgrenzungen von Eurostat, welche sich in Details von Abgrenzungen, die nationalen Standardveröffentlichungen aus dem Mikrozensus zur Erwerbsbeteiligung zugrunde liegen, unterscheiden.
Zu den Indikatoren:
D.1 Personen in Haushalten ohne Erwerbstätige
D.2 Erwerbslosenquote
D.3 Langzeiterwerbslosenquote
D.4 Erwerbsquote
D.5 Erwerbstätigenquote