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Mindestsicherung

Berichte zum sozialen Mindestsicherungssystem in Deutschland

Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts an leistungsberechtigte Personen gezahlt werden. Dazu zählen in der Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik folgende Leistungen:



Der Bericht Soziale Mindestsicherung in Deutschland 2009 gibt einen Überblick über die Leistungen, Fallzahlen, Strukturen und Ausgaben der sozialen Mindestsicherungssysteme bis einschließlich Berichtsjahr 2009.

Der aktuelle Bericht enthält unter anderem folgende Kernaussagen:

Am Jahresende 2009 erhielten in Deutschland knapp 7,8 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit waren 9,5 % der in Deutschland lebenden Menschen auf Existenz sichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Im Jahr 2009 wurden für diese Leistungen rund 41,6 Milliarden Euro ausgegeben.

Auch im Jahr 2009 waren die Menschen in den Stadtstaaten und in den neuen Bundesländern verstärkt auf Leistungen der Mindestsicherung angewiesen. Am häufigsten bezogen die Menschen in Berlin Leistungen der Mindestsicherung, am seltensten die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg. So erhielt am Jahresende 2009 rund jeder fünfte Berliner Bürger (19,5 %) Leistungen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts, dagegen lediglich rund jeder zwanzigste Einwohner von Bayern (4,9 %) oder Baden-Württemberg (5,4 %).

Empfänger/-innen von sozialer Mindestsicherung

Frühere Berichte:

Soziale Mindestsicherung in Deutschland 2008 
Soziale Mindestsicherung in Deutschland 2007 
Soziale Mindestsicherung in Deutschland 2006